Comment posted on Arrogant oder nur Dreist? by Martin Gommel Ich denke, dass man hier abwägen muss, inwieweit man das als Werbung oder eben Arbeit sieht. Dennoch klingen 8 Seiten gerne schnell nach Arbeit, wenn Du die alle erledigen sollst. Vielleicht ist das aber auch gar nicht so und die haben 8 Seiten einfach mal [...]
Ich denke, dass man hier abwägen muss, inwieweit …
Comment posted on Arrogant oder nur Dreist? by Martin Gommel
Ich denke, dass man hier abwägen muss, inwieweit man das als Werbung oder eben Arbeit sieht.
Dennoch klingen 8 Seiten gerne schnell nach Arbeit, wenn Du die alle erledigen sollst.
Vielleicht ist das aber auch gar nicht so und die haben 8 Seiten einfach mal nur so genannt.
Insgesamt finde ich, dass aus den Email noch zu viel misszuverstehen und wenig klar kommuniziertes enthalten ist.
Da bietet es sich an, den Wortwechsel auf das Telefon zu übertragen, da man da auch einen Tonfall hört und so einfacher interpretieren kann wie sachen gemeint sind. Hinzu kommt, dass durch ein Telefonat viele Dinge schneller geklärt werden können und Missverständnisse aus dem weg geräumt werden können.
In der Zeitung Fotopraxis war ich auch schonmal gefeatured mit einem Screenshot vom Blog – das finde ich hingegen cool und bin da dankbar dafür.
Zu Deiner Frage, ob das üblich ist : Also mir is t sowas bis heute noch nicht passiert, und diese Herangehensweise wundert mich auch ein bisschen. Denn solche Agenturen haben doch meist Angestellte, die für Artikel zuständig sind.
Eigentlich finde ich es schön, dass sie Dich angesprochen haben, denn das wertet Deine Arbeiten auf und zeigt, dass sie da Respekt vor haben. Jedoch wurde das durch die Missverständniss und eben deren Herangehensweise wieder geschwächt… Schade.
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Juli 14th, 2008 at 20:56
Ich habe in der Richtung keine Erfahrungen gesammelt, aber ich finde es auch ganz schön frech! Du hast genau richtig reagiert!
Juli 15th, 2008 at 06:59
sowas kommt öfter vor, das kommt drauf an, was man selbst damit machen möchte.
Man kann das natürlich auch als für sich kostenlose Marketingmaßnahme betrachten. Wahrscheinlich würde da mit mir die Marketingfachfrau durchgehen. Wenn sich darüber auch Aufträge an Land ziehen lassen, warum nicht. Klar sollte das Urheberrecht der Bilder und des Textes geklärt werden.
Aber sie dürften auch über Dich berichten ohne vorher um Erlaubnis zufragen (ist mir mal mit meinem alten Blog passiert..sogar mit Abdruck der Homepage).
Juli 15th, 2008 at 09:32
Diese Form der Ausbeutung nimmt immer mehr zu. Bei allen möglichen Verlagen – auch solche, die sich als Seriös betrachten würden – ist es mittlerweile üblich, dass Laien und Amateure ihr Bildmaterial kostenlos und unter Verzicht aller Rechte für eine Zeitung oder Zeitschrift abladen darf. Das Verlockende: Man ist halt einmal für eine Tags-, Wochen- oder gar Monatsausgabe ein kleiner Star, der in einer Zeitschrift erscheint. Man muss ja fast schon dankbar sein, dass man überhaupt gefragt wird – die Selbstbedienung bei Flickr und Blogs scheint ja auch längst Gang und Gäbe zu sein.
Nach meiner Ansicht sollen die Verlage das Niveau ihrer Publikationen auf diese Weise so weit senken, wie sie wollen. Ich würde mich dafür nicht hergeben. Und Data-Becker hat nach diesem Artikel ein dickes Minus in meiner Wahrnehmung erhalten. Das kann sich beim nächsten Einkauf auswirken.
Juli 15th, 2008 at 10:19
na ich denke nicht, dass der Verlag weiss, wie die Agenturen, die für ihn arbeiten ihre Beiträge bekommen. Ich denke, die Agentur ruht sich auf dem Namen aus, für den sie schreibt.
Juli 15th, 2008 at 10:26
das ist echt heavy und dreist.
500 euro wären für dich nen feines geld gewesen, aber für den verlag ein klacks.
aber diese “agenturen” glauben, sich alles erlauben zu können.
auch wenn ich anders abgesagt/geantwortet hätte, das ergebnis wäre das gleiche gewesen.
Juli 15th, 2008 at 12:03
Ich denke, dass man hier abwägen muss, inwieweit man das als Werbung oder eben Arbeit sieht.
Dennoch klingen 8 Seiten gerne schnell nach Arbeit, wenn Du die alle erledigen sollst.
Vielleicht ist das aber auch gar nicht so und die haben 8 Seiten einfach mal nur so genannt.
Insgesamt finde ich, dass aus den Email noch zu viel misszuverstehen und wenig klar kommuniziertes enthalten ist.
Da bietet es sich an, den Wortwechsel auf das Telefon zu übertragen, da man da auch einen Tonfall hört und so einfacher interpretieren kann wie sachen gemeint sind. Hinzu kommt, dass durch ein Telefonat viele Dinge schneller geklärt werden können und Missverständnisse aus dem weg geräumt werden können.
In der Zeitung Fotopraxis war ich auch schonmal gefeatured mit einem Screenshot vom Blog – das finde ich hingegen cool und bin da dankbar dafür.
Zu Deiner Frage, ob das üblich ist : Also mir is t sowas bis heute noch nicht passiert, und diese Herangehensweise wundert mich auch ein bisschen. Denn solche Agenturen haben doch meist Angestellte, die für Artikel zuständig sind.
Eigentlich finde ich es schön, dass sie Dich angesprochen haben, denn das wertet Deine Arbeiten auf und zeigt, dass sie da Respekt vor haben. Jedoch wurde das durch die Missverständniss und eben deren Herangehensweise wieder geschwächt… Schade.
August 4th, 2008 at 15:00
Hallo,
auch die großen Verlage versuchen heute möglichst billig an Bildmaterial zu kommen. Das hat zunächst zum Boom der Microstock-Agenturen geführt. Mittlerweile wollen einige Verlage selbst die dortigen Mini-Kosten noch sparen und suchen bevorzugt nach kostenfreiem Bildmaterial. Nur als Beispiel: Zum Suchbegriff “water” findet Flickr über 174.000 Bilder mit einer CC-Lizenzierung, die eine kommerzielle Nutzung erlaubt. Darunter jede Menge professionelle Fotos
http://www.flickr.com/search/?q=water&l=comm&ss=2&ct=0&mt=photos&s=int
In Kürze gibt es vermutlich Anfragen der Form: “Wir würden gern über sie berichten – wenn sie sich denn an den Kosten für Layout, Druck, usw. beteiligen”. Die ARD hatte die Randsportberichterstattung ja schon diesbezüglich ausgerichtet. Nannte sich “Beistellungskosten”
August 13th, 2008 at 08:28
Hallo,
ich möchte da ein Stück weit dem Martin Gommel recht geben. Acht Seiten klingen zunächst einmal recht viel – aber sind mit drei großformatigen und mehreren kleineren Bildern sowie zwei Seiten Text recht schnell gefüllt.
Vielleicht hättest du mit Glück sogar Geld aushandeln können!? Dass du angeschrieben wurdest, bedeutet ja zunächst einmal, dass deine Bilder mindestens gut genug sind für so einen Artikel. Nimm es also in diesem Sinne als Kompliment!
Grüße